24.11.2011

Das gesamtgesellschaftliche Endziel: Selbstvernichtung

Ein pensionierter Wissenschaftler des britischen Geheimdienstes spricht über Mobilfunk als Waffe
Urheber: Tim Parkinson
Als ich vor  rund 10 Jahren das erste Mal für einige Jahre mein Handy abschaffte, erntete ich unter meinen, wohlgemerkt gymnasialen, Mitschülern nur Spott und war der Lächerlichkeit Preis gegeben, da ich behauptete, dass die Mobilfunkstrahlung gefährlich sei. Schon damals merkte ich, ohne fundiertes Wissen, dass die Gerüchte über die Schädlichkeit einen wahren Kern hatten. Mittlerweile weiß ich, durch fundiertes Wissen abgesichert, dass es umgekehrt war. Die Gerüchte hatten keinen wahren Kern, sie waren ein kleiner Ausschnitt der Wahrheit, um die ich heute weiß.

Was ich damals als Ignoranz der Industrie interpretierte, wurde zunehmend als gezielter Einsatz schädlicher Frequenzen verstanden. Und diese 'mutige These' wird heutzutage von den meisten abgelehnt werden. Nun ja, dann möchte ich demjenigen, der dies in Frage stellt, nahe legen, sich dieses explosive Interview zwischen einer offensichtlich couragierten südafrikanischen Radiomoderatorin und Barrie Trower, einem pensionierten Wissenschaftler des britischen Geheimdienstes,  anzusehen. Er ist aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Bereich verdeckter Kriegsführung und Mikrowellenwaffen Experte für die Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf das menschliche Gehirn, Genom, sowie die Gesundheit im Allgemeinen.

Was er sich verpflichtet fühlt in seinen weltweit, auch vor Regierungen abgehaltenen Vorträgen zu berichten, lässt eine von mehreren äußerst unbequemen Aussichten auf die Zukunft der Menschheit aufkommen:

Womöglich sehen wir heutzutage die letzte Generation genetisch gesunder Frauen.


Barrie Trower
Doch geht Barrie Trower noch auf viele weitere Punkte ein, wie das mittlerweile bekannte Bienensterben, den Einsatz hochfrequenter elektromagnetischer Felder im militärischen Kontext, die Auswirkungen auf Botenstoffe des Gehirns und bestehende Möglichkeiten, sich vor der Strahlung zu schützen.

Die Videos sind deutsch untertitelt. Bitte (cc) aktivieren.












Die Ecolog-Studie - Wir haben keine Ausrede
Urheber: M.O. Stevens
Was Barrie Trower berichtet habe ich weitgehend überprüft und bestätigt gefunden. Eine der wichtigsten Dinge, die er anspricht, ist ohne Zweifel die Ecolog-Studie aus dem Jahr 2000, die im Auftrag von T-Mobile durchgeführt wurde.

Es wurden dabei alle verfügbaren Studien zum Thema elektromagnetischer Felder ausgewertet und im Hinblick auf unter anderem die Einhaltung notwendiger wissenschaftlicher Standards hin selektiert. Dabei kam zum Vorschein, dass ca. 80% der zu diesem Zeitpunkt existenten Studien den elementaren wissenschaftlichen Kriterien nicht genügen - bedeutet: Es sind unwissenschaftliche Texte mit wissenschaftlichem Anspruch, die vermutlich (!) mit einem Ergebnis begonnen wurden und nicht mit einer Fragestellung.
Die restlichen Studien waren den Forschern zufolge aber vorbildlich in der Durchführung und haben deswegen auch besonders hohe Aussagekaft. 

Wichtig anzumerken ist noch, dass thermische Einflüsse (Erhitzung des Gewebes: darauf sind die existenten Grenzwerte ausgerichtet) bei den nachfolgend aufgelisteten Symptomen auszuschliessen sind. Es handelt sich also um die häufig geleugneten athermischen Wirkungen der Felder.


Wirkungen elektromagnetischer Felder
In der Studie, die unter diesem Link in voller Länge abrufbar ist, kommen die Wissenschaftler nach ausführlichen Untersuchungen der Forschungsergebnisse bezüglich der Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf biologische Systeme (wie den Menschen) zu folgenden Ergebnissen:
  • deutliche Hinweise auf DNS-Schädigung durch DNS-Brüche
  • Zellkommunikation, - vermehrung und -transormation werden beeinflusst
  • Protein-Synthese wird nachweislich gestört
  • Enzymsteuerung wird negativ beeinflusst
  • das zentrale Nervensystem wird beeinflusst
    • Beeinträchtigung von Gehirnfunktionen
    • Veränderung der Hirnpotentiale
    • Defizite in der Lernfähigkeit
    • Störung kognitiver Funktionen
  •  eine krebsfördernde Wirkung konnte in vielen Experimenten beobachtet werden
  • Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke wird erhöht (Schadstoffe dringen ins Gehirn ein)
  • Auswirkungen auf das Hormonsystem 
    • Felder erzeugen Ausschüttung von Stresshormonen bei Tieren (kein Placebo!)
    • Melatoninausschüttung wird vermindert (Melatonin regelt den Wach-, Schlafrythmus und hemmt das Wachstum von Krebszellen)
Reicht das, oder müssen tatsächlich noch gravierendere Schäden auftreten? Ich bitte jeden, die Liste noch einmal zu lesen und jeden einzelnen dort aufgeführten Punkt selbstständig um mindestens einen Satz zu erweitern, der die Antwort auf die Frage darstellt: Was bedeutet das konkret?


Was man tun kann
Sowohl Barrie Trower als auch die Wissenschaftler, welche die Ecolog-Studie durchführten, kommen zu der Empfehlung, dass deutlich niedrigere Grenzwerte gewählt werden müssten und weisen darauf hin, dass diese in einigen Ländern Europas (im Gegensatz zu Deutschland) schon vernünftiger angesetzt seien.

Sicherlich wäre dies eine Verbesserung der Lage, aber schliesslich gibt es konkret vor allem zwei Dinge zu tun:
1. Schadensbegrenzung durch Selbstdisziplinierung: Das eigene Telefonverhalten und damit auch die Zeit, in der das Handy, W-LAN oder Bluetooth aktiv ist, auf das bestmögliche Minimum reduzieren. Wenn es ganz ohne geht ist es am besten - und es geht! Ich habe seit drei Jahren kein Handy/WLAN/Schnurlostelefon/Bluetooth etc. und trotzdem einen Studienplatz, einen gut bezahlten Nebenjob und Freunde.

2. Wer die Technik nicht konsequent boykottieren will, sollte sich zumindest dafür einsetzen, dass a) beispielsweise alternative Techniken wie die Gravtationstelefonie gefördert werden oder b) sich bei Mobilfunkbetreibern und politischen Vertretern (oder selbst) dafür einsetzen, dass sehr viel strengere Grenzwerte eingeführt werden.

    Positive Veränderung bedarf eines persönlichen Opfers
    Doch man merke auf: Die Aufzählung ist im Sinne einer Propritätskette zu verstehen. Ohne Handynutzer - keine Handysendemasten. Wer jetzt glaubt einwenden zu können, dass man selbst keinen Unterschied macht, also, dass die anderen Handys haben werden, ob man selbst eins hat oder nicht, dem sei mit Nachdruck mein Artikel Das Superman Syndrom ans Herz gelegt, in dem ich unter anderem aufzeige, dass wir es hier mit einem Rechtfertigungszirkel zu tun haben, der dafür sorgt, dass Veränderung gesamtgesellschaftlich nicht möglich ist. Durch diese weit verbreitete Denkweise schaffen es positive Impulse meist nicht über den gedanklichen Streifschuss hinaus und versanden schon beim ersten bewussten Kontakt. 

    Diese Einstellung (~"Die anderen machen es doch sowieso") muss als Verhaltensstörung bezeichnet werden, so hart es klingt. Denn es ist ein unbewusst auftretendes, selbst- und fremdschädigendes, irrationales Verhalten, dessen pathologische Natur von jedem Betroffenen geleugnet wird. Gottseidank ist sie vergleichsweise leicht heilbar, denn sie kann durch logische Einsicht überwunden werden und benötigt in der Regel keine psychologische Therapie. Eigeninitiative ist hingegen notwendige Voraussetzung zur Heilung.

    Zuletzt möchte ich noch auf einen älteren Artikel verweisen, in welchem ich weiteres Videomaterial zum Thema Schädlichkeit von Mobilfunk vorstelle. Der Artikel Wie, du hast kein Handy? ist über diesen Link erreichbar.

    Kommentare:

    1. Das sieht gut aus hier. nett und deutlich also gut gemacht meinem freund
      grüsse
      von snowblast

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    2. Vielen Dank für "die Blumen"! ;-)

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    3. Ja, super Artikel! Danke auch von mir! Anzumerken ist noch, das Amalgam Quecksilber enthält, das bei Raumtemperatur gasförmig ist, und aus den füllungen teilweise direkt ins Gehirn aufgenommen wird und dort mit einer Halbwertszeit von 20 Jahren bleibt. Quecksilber ist ein Nervengift. Im Gehirn wirken Schwermetalle, wie kleine Antennen. Wer also Anfällig für Strahlung ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Belastung durch Schwermetall. Die Strahlugn wird einfach, rein physikalisch, effektiver aufgenommen. Wichtig hierzu zuletzt, dass man auch ohne jemals Amalgam gehabt zu haben hoch Schwermetallvergiftet sein kann. Man kann das von der Mutter haben. Leider ist es so, dass Frauen bis zu 60% ihrer Giftbelastung an ihr Kind 'vererben'. Alle oben getätigten Aussagen sind durch multiple Studien belegbar. Ein paar Quellen sind hier: www.klinghardt-academy.com. Weitere habe ich auf meiner WEbsite veröffentlicht: www.healthygimmicks.de

      LG Ingo

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    4. Vielen Dank für dein Lob und deinen Beitrag, Ingo!

      LG

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