Im zweiten Teil der Serie über den Denver Airport wird das Gemälde behandelt, welches einen Soldaten mit Gasmaske zeigt. Hierbei stellt sich erneut die Frage nach der Reihenfolge der Bilder. Es wird davon ausgegangen, dass dies das chronologisch gesehen zweite Gemälde ist. Im Gegensatz zu der vergangenen Abbildung ist dies die Erste, welche einen Einblick in unsere Zukunft verspricht. Die Frage, ob dieses Versprechen positiver Natur ist, muss aber angesichts des Motivs verneint werden. Es handelt sich um nicht weniger als einen weiteren, globalen Krieg. Einen Weltkrieg, der viele Opfer fordern und Zerstörung bringen wird.
Rekapitulation
Im vorangegangenen Artikel konnte gezeigt werden, dass das dort besprochene Gemälde die aktuelle Situation auf der Erde zeigt. Fortschreitende Umweltverschmutzung und Artensterben sind charakteristische Merkmale des Bildes gewesen, anhand derer nachgewiesen werden konnte, dass die dargestellten Prozesse tatsächlich aktuell stattfinden. Als Beispiel sind die Glaskästen zu nennen, in welchen sich einige Tiere teilweise und einige auch komplett befinden. Hatte sich der Glaskasten bereits geschlossen, konnte davon ausgegangen werden, dass dies bedeuten soll, dass das Tier ausgestorben ist. In anderen Fällen schloss sich der Glaskasten in der Abbildung, was darauf hindeutete, dass die Art vor dem Aussterben stand. Dies befand sich stets in Kongruenz zur aktuellen Lage in der Welt und war nicht etwa prophetisch zu verstehen.
Nur die dargestellte Vernichtung der jüdisch-christlichen Religionen steht noch aus, wie auch das Verschwinden der Hopi-Religion. Doch, wenn man sich den zuvor eingestellten Artikel über das Logo der Siebenten Tags Adventisten erneut vor Augen führt, wird deutlich, dass sich die angestrebte Vernichtung nicht im rein materiellen Bereich abspielt. Die Glaubenssysteme werden von innen heraus zerstört und durch Verwaschung der ursprünglichen Lehren schon seit Jahrtausenden pervertiert. Somit lassen sich diese Elemente durchaus in Einklang mit der These bringen, dass das Bild "Die Zerstörung der Welt" die aktuelle Lage schildert.
Aus, mir als zwingend erscheinender, Notwendigkeit heraus, ist das Gemälde des Soldaten also das darauf folgende. Einige Gründe dafür wurden schon im vergangenen Artikel erwähnt, seien aber hier noch einmal kurz wiederholt:
- Die dargestellte Umweltzerstörung referiert eindeutig auf die heutige Zeit.
- Das Bild des Genozids referiert auf eine spätere Zeit, da nur dies als akuter Auslöser des darauf folgenden Bildes betrachtet werden kann, das die Verarbeitung der Waffen zu etwas anderem zeigt.
- Das Bild der Harmonie mit Umwelt und Mitmenschen muss das letzte sein, da mir undenkbar erscheint, dass es den anderen vorausgeht. Es ist in letzter Vergangenheit kein Zeitalter bekannt, welches diesen Zustand hervorbringt und mit der Gegenwart ist es nicht einmal vergleichbar.
Widmen wir uns also dem zweiten Gemälde der Serie.
Genozid
Auf einem weiteren Bild ist zu beobachten, wie ein Soldat mit Gasmaske und Maschinengewehr einen Säbel schwingt. Unter dem, symbolisch zu verstehenden, Säbel, befindet sich eine Taube, die ihrerseits Frieden symbolisiert. Das deutet auf Zeiten des Unfriedens hin. Da das Bild sowieso schon kriegerische Handlungen zeigt und dieses Symbol überflüssig erscheint, könnte damit auch ein globaler Krieg gemeint sein. Was nichts anderes als einen dritten Weltkrieg bedeuten würde.
Im Hintergrund sind Ruinen zu sehen. Auf der Seite der Schneide liegen drei Kinder auf Steinen zerstörter Häuser und schlafen. Bemerkenswert ist, dass die drei Kinder unterschiedlicher Herkunft sind. Im Hintergrund ist ein schwarzes Kind zu sehen. Davor ist ein weißes Kind abgebildet und im Vordergrund sieht man einen südamerikanisch aussehenden Jungen. Auch dies deutet auf die beinahe globalen Ausmaße des angedeuteten Krieges hin. Beinahe deshalb, da keine asiatischen Gesichter zu erkennen sind. Die Frau mit dem toten Baby im Vordergrund könnte als Osteuropäerin gedeutet werden, allerdings fehlen dafür deutlichere Hinweise. Kann man aus dem Fehlen asiatischer Gesichter womöglich Rückschlüsse auf das Volk ziehen, welches durch den Soldaten mit Maske verdeckt wird?
Man kann den Verlauf des geschwungenen Säbels verfolgen: Der Soldat setzte offenbar in der linken oberen Bildecke an. Der Schwung wird zuerst in Regenbogenfarben wiedergegeben. Das deutet wahrscheinlich auf eine Zeit des Friedens hin, die durchbrochen wird. Es kann aber auch bedeuten, dass die Macht, welche die Kriegshandlungen auslöst, zuerst positiv bewertet wird, bis sie ihr „wahres Gesicht“ zeigt. Im weiteren Verlauf des Schwunges ist eine Frau zu sehen, die ein totes, ausgehungertes Kind in Armen hält. Neben ihr stehen noch mehr Menschen, die ebenfalls zugrunde "gehen". Das erinnert mich an eine Passage aus der Bibel, die nicht notwendigerweise intentional an der Umsetzung des Bildes mitgewirkt haben muss, aber trotzdem Parallelen aufweist.
„Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen.“ (Jer 6,14)
Abgebildet sind sowohl die erwähnte Zeit des Friedens, die plötzlich und wahrscheinlich unerwartet durchbrochen wird, als auch eine Frau, die kürzlich entbunden haben muss und eine Reihe von Flüchtlingen, die sich allerdings alle in der weitergedachten Bahn des geschwungenen Säbels befinden. Noch dazu bewegen sie sich im Bild weiter auf die Hand des Soldaten zu, was ebenfalls darauf hindeutet, dass sie ihm nicht entkommen werden.
Da ich bei meinen Recherchen keine Anhaltspunkte dafür finden konnte, welche Nationalität der Soldat darstellt, muss ich diese Aufgabe an meine Leser delegieren. Sollte die Waffe identifiziert werden können, wäre man schon näher an des Rätsels Lösung. Eine Besonderheit des Adlers ist, dass Kopf und Flügel nach unten zeigen. Ich hoffe, dass jemand gute Hinweise hat und diese im Kommentarbereich postet.
Ich kann mich allerdings des Eindruckes nicht erwehren, dass der Soldat einen kommuinstischen Staat oder eine kommunistische Staatsform repräsentiert. Ich kann dafür allerdings keine Begründungen nennen, es ist mehr ein Gefühl. Die Tatsache, dass der Schwung des Säbels im linken oberen Bereich beginnt, könnte ein Indiz für die Richtigkeit dieser These sein. Analog dazu liegt der nachfolgend vorgestellte Brief des Mädchens aus Auschwitz in der rechten unteren Bildecke. Eine mögliche Interpretation wäre, dass eine politisch links orientierte Kraft zuerst Frieden verspricht und dann einen Krieg, Hungersnöte und Obdachlosigkeit verursacht.
Man könnte jetzt einwenden, dass links und rechts nur in Deutschland auf diese Weise gebräuchliche Bezeichnungen politischer Ausrichtungen sind, doch Wikipedia weiß uns diesbezüglich zu belehren:
"In politics, Left, left-wing and leftist are generally used to describe support for social change to create a more egalitarian society."deutsch:"In der Politik werden die Begriffe links, linker Flügel, und Linker [Personenbezeichnung] in der Regel dazu verwendet Unterstützung sozialer Veränderung und das Anstreben einer stärker egalitären [bed. ~ Gleichstellung] Gesellschaft zu bezeichnen."
Die unterstrichenen Worte könnten eigentlich unkommentiert bleiben. Möglicherweise besteht auch hier eine Verbindung, wenn man bedenkt, dass der Beginn der Amtszeit Obamas stark gefeiert wurde und durchaus durch Regenbogenfarben symbolisiert werden könnte. Zunehmend schwindet sein Rückhalt in der Bevölkerung, während einige Kreise längst erkannt haben, dass sich in der amerikanischen Regierung nur die Farbe, nicht aber das Ziel geändert haben. Das ist aber nun wirklich reine Spekulation, wenn es um einen Zusammenhang zu dem Bild geht.
Der Brief aus Auschwitz
Auf der rechten Bildseite, liegt ein Brief mit einem Gedicht auf dem Boden. Auf ihm steht ein Text in englischer Sprache, der von Hama Herchenberg, einem 14 Jahre alten Mädchen geschrieben wurde, das 1943 in Auschwitz ums Leben kam. Übersetzt steht dort:
„Ich war einst ein kleines Kind,
das sich nach anderen Welten sehnte.
Aber ich bin nicht länger Kind,
denn ich habe keine Angst.
Ich habe gelernt zu hassen…
Ich habe gelernt zu hassen…
Wie tragisch ist die Kindheit,
wenn man mit Feinden,
mit Galgenstricken lebt.
Dennoch glaube ich immer noch,
dass ich heute nur träume
und wieder als Kind aufwachen werde und
anfangen werde zu lachen
und zu spielen.“
Ich denke von besonderer Bedeutung sind hier einige Aspekte, die dazu geführt haben, genau diesen Brief auszuwählen. Das Kind schreibt von einer Entwicklung. Es ist nicht länger Kind, es hat etwas gelernt – gelernt zu hassen. Dies könnte man als positiven, spirituellen Effekt bezeichnen, da es die Ansicht gibt, dass die Seele auch durch solche Erfahrungen wächst. Verursacher solcher Erfahrungen sehen im Umstand der Transformation des Schlechten ins Gute eine Rechtfertigung für ihr Handeln. Abermals „die Kraft, die böses will und gutes tut“. Andererseits spricht das Kind davon, dass es das Gefühl hat zu träumen. Dass es eines Tages in einer besseren Welt aufwachen wird. Womöglich ist dies ein weiterer Rechtfertigungsgrund der Verursacher solcher Gräuel, dass sie, koste es, was es wolle, ihr Ziel einer „besseren“ Welt verfolgen. „Der Zweck heiligt die Mittel.“ ist bekanntermaßen Motto vieler mächtiger Kreise. (siehe beispielsweise Machiavelli)
Der deutsche Nationalsozialismus
Ich denke nicht, dass dieser Brief eine Referenz des gesamten Bildes auf die Zeit des deutschen Nationalsozialismus bedeutet. Einer der Anhaltspunkte dafür ist, dass die im linken oberen Bildbereich befindlichen Regenbogenfarben in dem nachfolgend zu besprechenden Gemälde erneut aufgegriffen werden. Dort entsteht der Regenbogen wieder aus einem roten Band, das bei einer gestürzten Skulptur beginnt, die den Soldaten des aktuellen Bildes darstellt. Obwohl der deutsche Nationalsozialismus überwunden wurde, ist die Zeit der globalen Einigung aber noch nicht eingetreten. Außerdem erscheint mir die Waffe für den zweiten Weltkrieg zu modern zu sein - aber da kann ich mich täuschen.
Einige werden jetzt das Stichwort Neuschwabenland einwerfen wollen um damit zu begründen, dass überhaupt nicht eindeutig ist, dass der Nationalsozialismus wirklich überwunden wurde. Zumindest, ob das Element, was sich hinter dieser politischen Fassade verbarg, wirklich besiegt wurde. Denn nicht nur der Grundriss des Denver Airports selbst lässt ein Hakenkreuz erkennen, sondern auch an vielen anderen Stellen findet sich eben dies wieder. Das spricht für eine Unterwanderung diverser Bereiche von Menschen, die dieser Ideologie weiterhin anhängen. Möglicherweise sind die Nazis nur in den Untergrund verschwunden und werden, aus diesem empor tretend, den nächsten großen Krieg entfesseln. Jedenfalls ist der Hakenkreuzgrundriss durchaus erklärungsbedürftig. Möglicherweise ist das in diesen Bildern dargestellte auch schon immer das Endziel okkulter Kreise um Adolf Hitler und dessen Finanziers gewesen. Das würde einiges erklären und auch in das Bild von "geplanten Weltkriegen" passen.
Man sollte sich aber nicht zu sehr mit der Swastika aufhalten, da es durchaus auch pragmatische Gründe für ein derartiges Arrangement von Start- und Landebahnen gibt. Beim Start eines Flugzeugs ist Gegenwind optimal und Rücken- und Seitenwind eher ungünstig. In Denver soll es nun im Sommer und Winter unterschiedliche Windrichtungen geben. Die genau rechtwinklige Ausrichtung der Bahnen erklärt dies allerdings noch nicht.
Au Ag - eine verschlüsselte Botschaft?
Unter dem besprochenen Bild befindet sich noch ein Zeichen, das in den Boden eingelassen wurde. Auf ihm sind die Zeichen Au Ag zu lesen, die in der Chemie für Gold und Silber stehen. Es kursiert die Behauptung, dass diese Abkürzung nicht für diese beiden steht, sondern für Australian Antigen, das Antigen, welches zum Nachweis von Hepatitis B genutzt wird. In Verbindung mit der Gasmaske des Soldaten wird daraus abgeleitet, dass es Teil der Bestrebungen ist die Menschheit mit modifizierten Hepatitis B Viren zu dezimieren. Obwohl sicherlich eine gewisse Parallele zwischen dem Antigen und den Abkürzungen besteht, ist die offizielle Verwendung der Abkürzungen eindeutig nur in Bezug zu Gold und Silber, während das australische Antigen mit Au-Antigen abgekürzt wird und sowieso nicht den Erreger bezeichnet. Eine andere These besagt, dass dies dafür stehe, dass man nur mit Gold und Silber diesen Gefahren entgehen könne, also wohlhabend sein muss. Durchaus wahrscheinlich, dass dem so ist. Ob man das aus dem Zeichen ableiten kann ist zu bezweifeln.
Zusammenfassung
Im Großen und Ganzen deutet dieses Bild also Völkermord bzw. einen Weltkrieg an. Dem Soldaten entkommen nur wenige, während verschiedene Bevölkerungsgruppen betroffen sein werden. Darunter sind sowohl Südamerikaner und Afrikaner, als auch weiße undefinierbarer Herkunft - womöglich Europäer oder Nordamerikaner. Nicht vertreten sind asiatische Gesichtszüge, woraus man die These ableiten kann, dass der Soldat asiatische Mächte repräsentiert. Um dieser Spur nachzugehen müsste der Säbel, die Waffe oder Aspekte der Uniform eindeutig eingeordnet werden können.
Es gibt Hinweise darauf, dass es sich um eine linksgerichtete Macht hält, da der Säbelschwung im linken oberen Bildbereich beginnt. Der im Anfang erweckte freundliche Anschein verfliegt schnell und kehrt sich in zerstörerische Kräfte um.. Die diametrale Opposition des Briefes aus nationalsozialistischem Kontext in der unteren rechten Bildecke plausibilisiert diese Vermutung. Letzterer deutet aber nicht auf einen nationalsozialistischen Kontext des gesamten Bildes hin, da der Soldat, in dem noch zu besprechenden Bild einer globalen Einigung, gestürzt wurde - diese künstliche Einigung ist aber noch nicht eingetreten.
Legenden um die Fortexistenz von Kreisen, die hinter dem Nationalsozialismus standen, erlauben eine umfassendere Deutung des Briefes in diesem Kontext. Abgesehen davon gibt er einige Aspekte wieder, die zur Rechtfertigung der abgebildeten Geschehnisse dienen können: Ein Mädchen, welches an ihren schrecklichen Erfahrungen in Auschwitz gewachsen ist und von einer besseren Welt träumt, kann durchaus als Motivationsoffenbarung derartiger Leiden verstanden werden.
Nun seid wieder ihr gefragt: Könnt ihr etwas genaueres zu der Uniform, der Waffe oder dem Säbel sagen? Habt ihr andere hilfreiche Informationen, die ihr zu der Interpretation beitragen könnt?





Was hat das mit dem Projekt Bluebeam gemein???
AntwortenLöschenBluebeam ist mit Sicherheit in der Einkaufstasche, aber ein anderes Produkt! Das eine ist Bluebeam, das ander Denver Airport!!!
Das sind zwei verschiedene Sachen die du in deiner Überschrift erwähnst!
[...]Reihe von Flüchtlingen, die sich allerdings alle in der weitergedachten Bahn des geschwungenen Säbels befinden.[...]
AntwortenLöschenIch denke nicht, dass es sich dabei um die weitergedachte Bahn des Säbels handelt. Die eigentliche Bahn endet ja spätestens bei der Friedenstaube (wenn nicht sogar schon vorher bei den Kindern).
Nein, ich denke bei dieser "Bahn" handelt es sich um die Erdkrümmung. Man sieht auch einen hellen Schein über der "Bahn", was die Erdatmosphäre darstellen könnte. Man schaut also gewissermaßen vom Weltall aus auf einen Teil der Erde. Das tut Deiner Interpretation (Tragweite des Konflikts, Größenordnung, Dritter Weltkrieg, etc.) natürlich keinen Abbruch.