Einführung
Denver Airport – Ein Portrait unserer Zukunft?
Gebaut wurde der Flughafen im Jahr 1995. An derselben Stelle befand sich schon zuvor ein Flughafen. Neben einer geringeren Anzahl von Lande- und Startbahnen, wurden mit dem Bau des neuen Flughafens angeblich auch keine nennenswerten technologischen Neuerungen umgesetzt. Die verstörenden Kuriositäten beginnen schon ins Auge zu stechen, wenn man sich nur Luftaufnahmen des Flughafengeländes ansieht. Eine der bemerkenswerten Besonderheiten des Flughafens ist, dass die Start- und Landebahnen in Form eines Hakenkreuzes angeordnet sind. ![]() |
| Widmungsstein im Denver Airport |
In der mit diesem Artikel beginnenden Subreihe werden die Gemälde, die auf dem Flughafen zu finden sind und von Leo Tanguna gemalt wurden, beschrieben und ausführlich interpretiert. Tanguna ist ein nachfahre der Maya, was für spätere Deutungen von Belang sein wird.
Aufgrund der vermuteten Komplexität verwendeter Symbole und verschiedener Theorien, die gegeneinander abgewogen werden müssen, bin ich auf die Mithilfe von Lesern angewiesen. Bitte teilt euer Wissen mit mir und anderen Lesern, indem ihr die Kommentarfunktion nutzt.
Die Zerstörung der Welt
Auf einem ersten Bild sehen wir zerstörerische, apokalyptische Szenen. Im Vordergrund sind drei offene Särge. In ihnen befinden sich eine Afrikanerin auf der linken, eine amerikanische Ureinwohnerin in der Mitte und ein junges Mädchen auf der rechten Seite. Letzteres symbolisiert sowohl Judentum, als auch Christentum, denn sie hält einen gelben sechszackigen Stern und eine Bibel in Händen. Deswegen gehe ich davon aus, dass es bei der Darstellung vor allem um die religiösen und Kulturellen Systeme geht, welche durch die Frauen symbolisiert werden. Es scheint darum zu gehen, dass die entsprechenden Glaubenssysteme ausgelöscht werden. UPDATE: In der Bibel wird Jesus häufig auch als Bräutigam bezeichnet und seine Gefolgschaft als die Braut.
Dass es in allen drei Fällen Frauen sind, könnte darauf zurückzuführen sein, dass Frauen direkt mit dem Erhalt der Gesellschaft verbunden sind. Frauen sind der Part, der Leben beherbergt und weitergibt. Möglicherweise deutet das daraufhin, dass die Religionen und Bräuche komplett aussterben. Auch in der Bibel sollen Frauen mit der Kirche in Verbindung gebracht zu werden. Genaue Textstellen dazu sind mir allerdings nicht bekannt.
Die afrikanische Naturreligion
Die Frau im linken Sarg repräsentiert eine afrikanische Religion und Kultur. Sie hält eine Blume in Händen, die wie eine Gerbera aussieht. Die größte Artenvielfalt ist in Südafrika anzutreffen, weshalb davon auszugehen ist, dass es hierbei eher um südafrikanische, als nordafrikanische (Ägypten etc) Kulturen geht. Sie liegt auf Stoff der gemustert ist, wie ein Zebra. Das spricht ebenfalls dafür, dass es sich konkret auf südliche Teile Afrikas bezieht, da Zebras in Nordafrika mittlerweile nicht mehr vorkommen. Musikinstrumente liegen auch im Sarg, die, soweit ich weiß, in afrikanischen Bräuchen eine zentrale Rolle spielen. Die Frau trägt außerdem eine Metallkette um ihren Hals und ihr Handgelenk, wodurch sie als Sklave markiert wird. Möglicherweise bedeutet dies, dass sie, als Repräsentantin ihrer Kultur, erst versklavt wurde und diese dann später komplett verschwinden soll. Ich würde behaupten, dass die südafrikanische Kultur, allein durch die Kolonialisierung, schon sehr gelitten hat.Die Religion der Hopi
In dem mittleren Sarg liegt eine amerikanische Ureinwohnerin, die neben Maiskolben auch eine reich geschmückte Puppe in Händen hält. Die Maiskolben sind ein bekanntermaßen zentrales Kultobjekt, zumindest nordamerikanischer, Ureinwohner, wie der Hopi. Diese singen für ihren Mais, tanzen für ihn und pflanzen ihn in einigen Gemeinden noch heute in traditioneller Manier mit einem Pflanzstock ein. Dabei werfen sie immer mehrere Körner in ein Loch, wobei jedes einzelne eine bestimmte religiöse Bedeutung hat. Vier stehen für die vier Himmelsrichtungen und vier Elemente.([1] S.42) Eines für Mutter Erde und eines für Vater Sonne, durch den die Hopi glaubten, von ihrem Schöpfer beobachtet zu werden. Wohlgemerkt, beteten sie nicht die Sonne an und sahen Gott nicht als abstraktes Prinzip, sondern als individuelles Bewusstsein.
Ihre nicht ganz geschlossenen Augen leuchten weiß. Das könnte darauf hindeuten, dass die Hopi die Zukunft gesehen haben und die Menschen versuchten davor zu warnen.
Die Puppe, die sie in Händen hält ist eine Hopi Kachina. Das sind, ähnlich zu indischen Abbildungen von Gottheiten, Repräsentationen übernatürlicher Wesen, die aber auch körperlich erscheinen können. Auch die Ansicht, dass es sich um außerirdische Wesen handelt, welche die Menschheit in ihrer Entwicklung begleiten, wird im Buch Buschenreiters erwähnt.([1] S.237) In Zeremonien können sie dazu veranlasst werden für gute Ernten zu sorgen und andere Bedürfnisse der Menschen zu befiredigen, haben jedoch durch höhere Gottheiten limitierte Kräfte. Das kann man sich so vorstellen, dass alle Polizisten Macht haben, aber je nach Dienstgrad unterschiedlich viel. Die höchste Instanz wäre in dem Gedankenbeispiel eine Legislative, welche alle exekutiven Faktoren lenkt und verwaltet - der Schöpfergott
Ihre nicht ganz geschlossenen Augen leuchten weiß. Das könnte darauf hindeuten, dass die Hopi die Zukunft gesehen haben und die Menschen versuchten davor zu warnen.
Die Puppe, die sie in Händen hält ist eine Hopi Kachina. Das sind, ähnlich zu indischen Abbildungen von Gottheiten, Repräsentationen übernatürlicher Wesen, die aber auch körperlich erscheinen können. Auch die Ansicht, dass es sich um außerirdische Wesen handelt, welche die Menschheit in ihrer Entwicklung begleiten, wird im Buch Buschenreiters erwähnt.([1] S.237) In Zeremonien können sie dazu veranlasst werden für gute Ernten zu sorgen und andere Bedürfnisse der Menschen zu befiredigen, haben jedoch durch höhere Gottheiten limitierte Kräfte. Das kann man sich so vorstellen, dass alle Polizisten Macht haben, aber je nach Dienstgrad unterschiedlich viel. Die höchste Instanz wäre in dem Gedankenbeispiel eine Legislative, welche alle exekutiven Faktoren lenkt und verwaltet - der Schöpfergott
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| Morning Singer Kachina (Talavai) |
Wie die meisten wissen, pflegten die amerikanischen Ureinwohner ein sehr naturverbundenes Leben. Eine ihrer Glaubensinhalte war, dass sich der große Geist durch seine Schöpfung in der Natur ausdrückt. Das ist nicht mit Pantheismus zu verwechseln, enthält aber Elemente daraus. Auf dem Bild ist auch zu sehen, dass die Frau Muscheln an ihren Ohren trägt. Die Kommunikation mit Kachinas, den außerirdischen und spirituellen Führern, soll den Überlieferungen zufolge mit muschelähnlichen Gerätschaften von statten gegangen sein. (Die Hopi nutzen derartige Symbole häufig. So sind Beschreibungen von Atombomben als "Kürbisse voll Asche" in den Prophezeiungen der Hopi ebenfalls gegenwärtig)
Die Naturverbundenheit wurde, und wird teilweise auch noch, im Falle der Hopi mit gewaltlosen und sozialen Idealen erweitert. Entsprechend sieht man auf einer Scherpe, die die Frau trägt auch Symbole der Sesshaftigkeit, Gemeinschaftlichkeit und des Friedens. Offensichtlich handelt es sich also auch hier um Symbole religiöser Weltanschauung und eine Abgrenzung der Frau von nordamerikanischen Nomadenstämmen. Zentrales Element des Glaubens der Hopi wird im Folgendem Zitat von White Bear, einem Hopi, ausgedrückt:
"Ehrfurcht, Harmonie und Liebe: Das sind die drei Hauptforderungen im Gesetz der Hopi." ([1] S.38)
Das ähnelt dem zentralen Gebot des Christentums. Jesus wird in der Bibel mit folgendem Vers wiedergegeben:
"»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«. Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." (Mt 22,34)
Diese religiöse Einstellung bildet die grundlegende Gemeinsamkeit der jüdisch-christlichen und der Hopi-Religion. Möglicherweise ist diese Gemeinsamkeit der Grund, warum für beide Systeme eine Repräsentantin im Sarg liegt. Auch Alexander Buschenreiter sieht zwischen den Kachinas und Engeln aus der christlichen Überlieferung keinen Unterschied - vermutet also, dass es sich um dieselben Wesenheiten handelt. ([1] S.235) Er erwähnt, dass den Essenern, einer Gemeinschaft die in Verdacht steht Jesu in seinen biblisch-undokumentierten Jugendjahren die Geheimnisse Gottes gelehrt zu haben, auch Naturgeister und Lebenskräfte bekannt waren.([1] S.236) Welche Religion die schwarze Frau symbolisiert ist für mich nicht eindeutig erkennbar. jedenfalls ist die vorherrschende Religion in Südafrika mittlerweile das Christentum. Allerdings finden sich für diese Religionszugehörigkeit keine Hinweise in der Darstellung der farbigen Frau.
Die jüdisch-christlichen Religionen
Ganz rechts außen im Bild liegt das junge Mädchen. Womöglich ein Zeichen für die relativ junge Religion des Christentums. In ihren Händen hält sie, wie gesagt, einen gelben Judenstern, eine Bibel, eine rote Rose und eine Art Gänseblümchen, welches häufig als Zeichen der Unschuld gewertet wird. Die Rose steht im Christentum für Maria ("Rosa Mystica"). Auf ihrem Brustkorb liegt auch eine alte Taschenuhr mit Sprungdeckel. Die ersten Taschenuhren gehen auf Süddeutschland zurück. Der entscheidende Mechanismus wurde in Nürnberg entwickelt. In Zusammenhang mit ihrem Trachtenkleid ist also davon auszugehen, dass es sich um ein Mädchen aus Bayern handelt. Ob das Tuch auf welchem sie liegt auch typisch für bayerische Traditionen ist, weiß ich nicht. Hier sind wieder viele Lücken, die durch Kommentare aufgefüllt werden müssten.
Die Völker, die durch die Frauen ebenso repräsentiert sein könnten, sollen anscheinend nicht komplett ausgerottet werden, denn in einem späteren Bild sieht man Menschen aller Hautfarben. Darunter auch farbige, Europäer und auch solche, die amerikanische Uhreinwohner darstellen könnten. Scheinbar ist das Abgebildete wirklich nur auf Bräuche und Religionen zu beziehen. Verwirrend sind dann allerdings auf der einen Seite die afrikanische Frau, denn eine einheitliche Kultur oder Religion existiert in Südafrika nicht, und die Symbole im Grab des Mädchens, die sich keiner eindeutigen Zuordnung oder Interpretation erschließen. Warum Hinweise auf Deutschland und Maria? Wofür das Gänseblümchen?
Ein weiteres Detail, das ich nicht zu deuten weiß, ist, dass die Handhaltung der Afrikanerin über der Brust gekreuzt ist, die der Hopi-Frau nur andeutungsweise und das christliche Mädchen die Arme parallel zueinander auf dem Bauch abgelegt hat. Dies könnte auf ein, von links nach rechts fortschreitendes, Stadium der Beseitigung hindeuten. Während (süd-)afrikanische Kulturen beinahe vollständig zerstört wurden und auch die Stämme der Hopi mit schweren existenziellen und kulturellen Problemen konfrontiert sind, befindet sich das Christentum, wenn auch merklich, aber doch noch am Anfang seines Falls in die Vergessenheit.
Ein weiteres Detail, das ich nicht zu deuten weiß, ist, dass die Handhaltung der Afrikanerin über der Brust gekreuzt ist, die der Hopi-Frau nur andeutungsweise und das christliche Mädchen die Arme parallel zueinander auf dem Bauch abgelegt hat. Dies könnte auf ein, von links nach rechts fortschreitendes, Stadium der Beseitigung hindeuten. Während (süd-)afrikanische Kulturen beinahe vollständig zerstört wurden und auch die Stämme der Hopi mit schweren existenziellen und kulturellen Problemen konfrontiert sind, befindet sich das Christentum, wenn auch merklich, aber doch noch am Anfang seines Falls in die Vergessenheit.
Vernichtung der Natur
Im Hintergrund des Bildes sieht man einen brennenden Wald und bebaute Ackerflächen. Aufgrund der Bäume ist davon auszugehen, dass es sich nicht um gewöhnlichen Wald handelt, sondern um Regenwald. Vielen wird bekannt sein, dass seit Jahren riesige Waldflächen abgeholzt und verbrannt werden, um Platz für Ackerbau und Viehwirtschaft zu schaffen.
Von schätzungsweise ursprünglich 1,6 Milliarden Hektar Regenwald sind heutzutage nur noch an die 1 Milliarde Hektar erhalten. Das bedeutet es wurde fast die Hälfte aller tropischen Wälder des Planeten schon zerstört. Pro Tag werden ca. 43.200 Hektar Regenwaldfläche abgeholzt und man geht davon aus, dass im Jahre 2020 bereits 80-90% des weltweiten Regenwaldes abgeholzt sein werden. (Quelle) Dieses Bild scheint also die aktuelle Situation darzustellen. Diese Vermutung wird sich im weiteren Verlauf noch mehrmals bestätigen.
In einiger Entfernung ist eine moderne Stadt zu sehen, aus der grüne Dämpfe aufsteigen. Dies hat, aufgrund der ansonsten fehlenden Anzeichen für kriegerische Handlungen in dem Bild, vermutlich etwas mit Umweltverschmutzung durch Industrie zu tun. Allerdings wurde das Bild Angaben zufolge übermalt. An derselben Stelle befand sich vorher eine andere Darstellung. Weiß vielleicht jemand, was das war?
Man kann, allerdings auch nur aufgrund der Farbe Parallelen zu der Smaragdstadt aus dem Zauberer von Oz erkennen. Ich halte diese These allerdings für extrem wackelig. Wenn dies die Smaragdstadt abbilden soll, könnte man daraus schließen, dass die Menschen in der Stadt "geblendet" sind, von allerlei Ablenkungen und deswegen nicht realisieren, was mit der Welt vor sich geht. Sie werden sozusagen vom "mächtigen Magier" in einer Illusion gehalten. Doch, wie gesagt, um diesen Interpretationspfad zu rechtfertigen braucht es meiner Ansicht nach mehr als nur grüne Farbe.
Man kann, allerdings auch nur aufgrund der Farbe Parallelen zu der Smaragdstadt aus dem Zauberer von Oz erkennen. Ich halte diese These allerdings für extrem wackelig. Wenn dies die Smaragdstadt abbilden soll, könnte man daraus schließen, dass die Menschen in der Stadt "geblendet" sind, von allerlei Ablenkungen und deswegen nicht realisieren, was mit der Welt vor sich geht. Sie werden sozusagen vom "mächtigen Magier" in einer Illusion gehalten. Doch, wie gesagt, um diesen Interpretationspfad zu rechtfertigen braucht es meiner Ansicht nach mehr als nur grüne Farbe.Im vorderen Bereich, der durchweg Tod symbolisiert, sind auch einige exotisch anmutende Pflanzen zu sehen. Ich denke, dass die Behauptung nicht zu weit hergeholt ist, dass diese mit den Symbolfiguren „zu Grabe getragen“ werden. Also ein Artensterben im Pflanzenreich. Es kursiert die Behauptung, dass spezielle Pflanzen aufgrund besonderer Erbgutkombinationen symbolisch für die Vererbungslehre und damit Evolutionstheorie ständen. Für eine derart „tiefe“ Deutung sehe ich allerdings keinen Grund. Das mag allerdings auch an meinem mangelnden Wissen über Pflanzen liegen. Deswegen sind hier wieder Pflanzenkundige Leser gefragt. Die gelben Blüten bei dem christlichen Mädchen scheinen zumindest in einem inhaltlichen Zusammenhang zu diesem zu stehen.
Es ist weitgehend bekannt, dass viele alte Pflanzensorten durch die in Monokulturen verwendeten Pflanzen verdrängt wurden. Nicht zuletzt deswegen werden auch überall auf der Welt Samen gesammelt, um diese zu konservieren und für die Nachwelt zu bewahren. Dass diese Samen teilweise in stark geschützten Einrichtungen untergebracht sind, gibt den apokalyptischen Erwartungen, die auch durch diese Gemälde erzeugt werden, weitere Bestätigung.
Das abgebildete Tierreich
Man sieht im linken Bildbereich eine Meeresschildkröte, die, in einem Netz gefangen, stirbt. Daneben befindet sich ein Riesenalk in einem Glaskasten. Dieser flugunfähige Seevogel ist bereits ausgestorben. Deswegen ist der Glaskasten um ihn auch geschlossen. Etwas weiter rechts sehen wir einen Vogel Lateinamerikas, den Quetzal. Um diesen schließt sich der Glaskasten gerade, was daraufhin deutet, dass dieser bald aussterben wird oder zu einer bedrohten Tierart gehört. Tatsächlich stimmt das auch. Durch die Zerstörung seines Lebensraumes ist der Vogel anerkanntermaßen vom Aussterben bedroht.
Interessant ist, was Wikipedia dazu schreibt:
„Die Ausdehnung der Agrarflächen lässt die ohnehin isolierten und natürlicherweise begrenzten Nebelwaldgebiete zu winzigen Fragmenten schrumpfen. Durch die Umwandlung von tiefergelegenen Wäldern in Agrarflächen werden die Überwinterungsgebiete zerstört. Diese rasant voranschreitende Vernichtung seiner Lebensräume gilt neben der Bejagung wegen seiner prachtvollen Federn als die Hauptgefährdung des Quetzals. Seit dem Jahre 2000 steht er auf der Roten Liste der IUCN.“
Da der Vogel einer volkstümlichen Interpretation zufolge in Gefangenschaft Selbstmord begeht, steht er auch für Freiheit. Somit bedeutet das auch gleichzeitig, dass die Freiheit in der bezeichneten Zeit ausstirbt. Der Maler, als Nachfahre der Maya, wird sich dieses symbolischen Umstandes mit absoluter Sicherheit bewusst gewesen sein.
Rechts im Bild sieht man auch ein Bison mit eine Holzjoch und Stoßzähne eines Elefanten. Das Joch könnte daraufhin deuten, dass Bisons mittlerweile nur noch in kontrollierten Bedingungen leben, nämlich entweder in Nationalparks oder auf speziellen Zuchtfarmen. Dementsprechend gibt es auch ein Projekt, das vorsieht große Büffelherden erneut in die Natur zu integrieren. (Buffallo Commons) Darüber hinaus lebten die Indianer Nordamerikas in engem Verhältnis zu den Tieren. Die aus ihnen gewonnene Nahrung und die hergestellten Gegenstände des restlichen Bisons prägten den Alltag vieler Stämme.
Update: Das Holzelement hinter dem Kopf des Bisons ist kein Joch. Das gesamte Objekt ist ein solches, welches sich Jäger gerne als Trophähen in ihre Zimmer hängen. An der Deutung der kapitalistisch-zerstörerischen Aussage des Gemäldes ändert das nichts.
Nun zu den Stoßzähnen. Sie sind in einigen Teilen der Welt immer noch begehrtes Material, wodurch der Elefantenbestand zeitweise auch stark gefährdet war. Seit 1989 gibt es ein Handelsverbot für Elfenbein, das nur selten durch legale Versteigerungen von alten Beständen unterbrochen wurde. Ich denke, dass die Anwesenheit der Stoßzähne in dem Bild verstärkt auf den finanziellen Hintergrund der Zerstörung hinweisen soll. Diese Elemente könnten aber ebenso weitere Bedeutungen tragen. Auch hier hoffe ich auf eure Kommentare!
Update: Das Holzelement hinter dem Kopf des Bisons ist kein Joch. Das gesamte Objekt ist ein solches, welches sich Jäger gerne als Trophähen in ihre Zimmer hängen. An der Deutung der kapitalistisch-zerstörerischen Aussage des Gemäldes ändert das nichts.
Nun zu den Stoßzähnen. Sie sind in einigen Teilen der Welt immer noch begehrtes Material, wodurch der Elefantenbestand zeitweise auch stark gefährdet war. Seit 1989 gibt es ein Handelsverbot für Elfenbein, das nur selten durch legale Versteigerungen von alten Beständen unterbrochen wurde. Ich denke, dass die Anwesenheit der Stoßzähne in dem Bild verstärkt auf den finanziellen Hintergrund der Zerstörung hinweisen soll. Diese Elemente könnten aber ebenso weitere Bedeutungen tragen. Auch hier hoffe ich auf eure Kommentare!
Über den Särgen liegt ein toter Schneeleopard. Auch diese Art ist stark gefährdet. Der Schneeleopard lebt vorzugsweise in Zentralasien. Bisons kommen in Nordamerika vor. Elefanten leben in Afrika. Der Quetzal in Südamerika. Der Vogel im dritten Glaskasten ist mir nicht bekannt, scheint aber im europäischen Raum vorzukommen, da er auf einem Stamm mit Eichelblättern steht. Der Riesenalk lebte im Nordatlantik und die Meeresschildkröte bevorzugt tropische und subtropische Meeresgebiete. Der Blauwal kommt praktisch in allen Weltmeeren vor. Ich habe den Eindruck, das soll uns vor allem verdeutlichen, dass das Artensterben in globalen Ausmaßen von statten geht.
Update: Es handelt sich nicht um einen europäischen Vogel, sondern um den Passenger Pigeon, der in Nordamerika lebte und mittlerweile ausgestorben ist. An der Deutung ändert das nicht viel.
Die schreckliche Gegenwart und eine Prophezeihung
Die Kinder, die übrigens den verschiedensten „Rassen“ angehören, sehen diese Entwicklung mit Schrecken. Ihre Zukunft und die Welt werden vor ihren Augen zerstört. Genau dieses Bewusstsein wird den Kindern von heute auch überall mit auf den Weg gegeben. Wie verzweifelt man als junger Mensch dieser Situation gegenüber steht, kann ich recht gut nachvollziehen. Die aktuelle Gesellschaft lebt auf Kosten zukünftiger Generationen und das ist kein Geheimnis.
Eines der Kinder sieht ernst aus, aber nicht verzweifelt. Es trägt eine Steinplatte in Händen, welche zwei Menschen zeigt. Die Menschen haben nach oben geöffnete Hände und zueinander gerichtete Gesichter. In ihren Mündern tragen sie Blumen, was für Worte und Umgangsformen des Friedens steht. Möglicherweise zeugt diese Steinplatte von einer Prophezeiung, dass die Menschen einst in Frieden und Harmonie zusammenleben werden. Das Gesicht des Mädchens drückt, im Bewusstsein über aktuelle Leiden, diese ernsthafte Zuversicht aus.
Sie ist umgeben von den Schwanzfedern des Quetzals, regelrecht von diesen eingerahmt. Der Quetzal lebt, wie gesagt, in Lateinamerika und wurde dort von den Azteken als Gottheit verehrt. Besonders für das Volk der Quichè verkörpert der Vogel in besonderem Maße die Symbolik der Freiheit. Die Quichè gehören zur Gruppe der als Maya bezeichneten Völker. Also ist dies eindeutig ein Verweis auf die Überlieferungen und Botschaften der Maya. Das Aussehen des Mädchens unterstützt diese These. (Ich denke aber, man sollte dies nicht vorschnell mit der Maya-2012 Theorie gleichsetzen)
Betrachten wir die Überlieferungen der Hopi, können wir diesen entnehmen, dass sie sich bald nach der Besiedelung des amerikanischen Kontinents von Azteken und Maya trennten, da diese den Weg des Schöpfers verlassen hatten. Zuvor waren die Völker aus Kasskara vor der Zerstörung dieser dritten Welt von den Kachinas gerettet worden.([1] S. 237f.) Die Hopi bestätigen mit dieser Geschichte übrigens die griechischen Überlieferungen eines Kontinentes, der als Atlantis bezeichnet wird. Kasskara, oder auch Mu, soll ein weiterer Kontinent sein, der bei besagter Katastrophe im Meer versunken ist. Gleichzeitig tauchte der amerikanische Kontinent, der Überlieferung nach, aus dem Meer auf.
Betrachten wir die Überlieferungen der Hopi, können wir diesen entnehmen, dass sie sich bald nach der Besiedelung des amerikanischen Kontinents von Azteken und Maya trennten, da diese den Weg des Schöpfers verlassen hatten. Zuvor waren die Völker aus Kasskara vor der Zerstörung dieser dritten Welt von den Kachinas gerettet worden.([1] S. 237f.) Die Hopi bestätigen mit dieser Geschichte übrigens die griechischen Überlieferungen eines Kontinentes, der als Atlantis bezeichnet wird. Kasskara, oder auch Mu, soll ein weiterer Kontinent sein, der bei besagter Katastrophe im Meer versunken ist. Gleichzeitig tauchte der amerikanische Kontinent, der Überlieferung nach, aus dem Meer auf.
Quetzalcoatl - Die gefiederte Schlange
Zu dem Vogel wäre noch zu sagen, dass seine Bezeichnung auch im Namen einer Maya-Gottheit vorkommt. Diese wurde Quetzalcoatl genannt und bezeichnete „die gefiederte Schlange“. Ein Synonym der Gottheit ist Kukulkan. Die Quichè nannten ihn Gukumatz. Naheliegenderweise erzeugt die gefiederte Schlange bei Christen schnell die Assoziation der Schlange aus dem Paradies, welche den Teufel symbolisierte. Ob dies berechtigt ist, sei erstmal dahin gestellt. Zu diesem Thema werde ich irgendwann auch noch einen Artikel online stellen.
Quetzal bedeutet immerhin nur soviel wie gefiedert. Wenn es ein Zeichen für Quetzalcoatl ist, dann ist noch wichtig zu wissen, dass diese Gottheit mit der Venus in Verbindung gebracht wurde. Der lateinische Name der Venus ist Luzifer. Wir kennen ihn ja auch noch als „Lichtbringer“ unter der Bezeichnung „Morgenstern“. Somit wäre eine eindeutigere Verbindung zum Teufel aus der Bibel gezogen.
In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, in welcher Reihenfolge die Bilder aufeinander folgen. Ich gehe hier davon aus, dass die von mir dargestellte Reihenfolge korrekt ist. Dafür gibt es auch gute Gründe:
- Die dargestellte Umweltzerstörung referiert eindeutig auf die heutige Zeit
- Das Bild des Genozids referiert auf eine spätere Zeit, da nur dies als akuter Auslöser des darauf folgenden Bildes betrachtet werden kann, das die Verarbeitung der Waffen zu etwas anderem zeigt.
- Das Bild der Harmonie mit Umwelt und Mitmenschen muss das letzte sein, da mir undenkbar erscheint, dass es den anderen vorausgeht. Es ist in letzter Vergangenheit kein Zeitalter bekannt, welches diesen Zustand hervorbringt und mit der Gegenwart ist es nicht einmal vergleichbar.
Sollte es Gründe dagegen geben, wäre ich über Hinweise froh. Denn die hier dargestellte Abfolge erlaubt mir keine Deutung des Umstandes, dass zur Zeit der Zerstörung „der Teufel“ (durch den Vogel/Kukulkan repräsentiert) eingesperrt wird und im "goldenen Zeitalter" wieder frei ist. Das würde dem christlich dualistischen Weltbild zufolge bedeuten, dass Gott mehr mit der Zerstörung der Welt zu tun hat, als der Teufel. In umgekehrter Weise, auf den paradiesähnlichen Zustand bezogen, müsste dann auch der Fall sein, dass der Teufel für paradiesähnliche Zustände verantwortlich ist. Erscheint mir doch sehr zweifelhaft.
Die Anthroposophie bietet eine Deutung an
Eine weitere Deutungsmöglichkeit ist aber die Folgende. Freimaurerischer Ideologie zufolge ist der Gott der Kirche ja die Verkörperung des Bösen. Das bedeutet, dass sie sich der Gegenseite zugewandt haben und das Gegenteil der Kirche verehren. Das würde, auf den ersten Blick, erklären, warum die Verhältnisse umgedreht sind. Allerdings geht diese Theorie auch noch nicht ganz sauber auf, weil ja dann freimaurerische Überzeugung sein müsste, dass zu den Zeiten der Zerstörung der Einfluss des für sie „wahren Gottes Luzifer“ gedrosselt werden müsste, um die Zerstörung zu ermöglichen. Werden diese Einflüsse frei gelassen, würde der paradiesähnliche Zustand entstehen.
Wenn man nun allerdings Rudolf Steiners Ausführungen zu Luzifer berücksichtigt, sind der Teufel und Luzifer keinesfalls gleichzusetzen. Steiner führt neben dem Prinzip des Bösen noch das ahrimanische und das luziferische ein. Das ahrimanische Prinzip, als Antagonist zum luziferischen, drückt sich in rein rationalem Materialismus aus. Das luziferische Prinzip hingegen verkörpert in Reinform die geistige Weltflucht. Während das ahrimanische zur Materie herunterzieht, erhebt das luziferische den Geist über diese hinaus. Nur im Gleichgewicht sind diese Kräfte einer gesunden Entwicklung zuträglich, so Rudolf Steiner. Mit dieser Ansicht würde auch der Umstand Sinn machen, dass luziferische Einflüsse zu Zeiten überhand nehmender Zerstörung auf der Erde gemildert werden müssen. Würden diese dann frei gelassen, könnte wieder ein Gleichgewicht entstehen.
Das Mädchen, welches die Steintafel trägt, kann in diesem Licht auch etwas abweichend interpretiert werden. Sie zeigt die Tafel einer harmonischen Welt, während sie von den Schwanzfedern des Quetzals umgeben ist, der im Begriff ist „eingesperrt“ zu werden oder auszusterben. Da der Quetzal dieser Deutungsvariante zufolge für Luzifer steht, begründet das Mädchen mit der Steintafel sozusagen die Entfesselung der materialistisch-ahrimanischen Kräfte. „Es geschieht zu einem guten Zweck“, könnte man ihrem ernsten Gesicht in einer Interpretation entnehmen.
Parallelen zu Pikes Brief
Dies deckt sich damit, dass, wie im vorhergehenden Artikel beschrieben, auch Pike eine absichtliche Demonstration destruktiver Kräfte andeutet. Albert Pike stellte in Aussicht, dass nach dem dritten Weltkrieg die Erkenntnis erfolgen würde, zu welchen Gräueln absoluter Materialismus führt. Dieser wird Rudolf Steiner zufolge durch das ahrimanische Prinzip hervorgerufen, wenn luziferische Einflüsse fehlen. Danach, so Pike, sei die Menschheit bereit, die Lehre Luzifers zu empfangen. Die Vernichtung des Christentums erwähnten sowohl Pike, als auch das besagte Gemälde.
Hier ergibt sich aber wieder eine Unstimmigkeit mit Pikes Brief. Die Zerstörung des Christentums sollte nämlich nach der Phase des dritten Weltkrieges eintreten. Danach sind die Menschen erst enttäuscht durch das Christentum und halten nach neuen Idealen Ausschau. Der dritte Weltkrieg soll, wie oben begründet dargestellt, allerdings erst nach der Phase der Umweltzerstörung stattfinden. Somit ist auch erst das nachfolgend zu besprechende Bild jenes, welches den Genozid und Weltkrieg behandelt. Aufgrund der sonstigen Übereinstimmungen, die an sich ja schon beeindruckend sind, sei hier aber noch mal das angebliche Zitat Albert Pikes wiedergegeben:
„Dann [nach dem dritten Weltkrieg] sind die Bürger überall gezwungen - sich gegen die Minderheit der Revolutionäre zur Wehr zu setzen - jene Zerstörer der Zivilisation auszurotten, und die Mehrheit der Menschen wird, enttäuscht durch das Christentum und daher ohne Führung, besorgt nach einem neuen Ideal Ausschau halten, ohne jedoch zu wissen, wen oder was sie anbeten soll.“
Jetzt stellt sich allerdings die Frage nach der Richtigkeit Rudolf Steiners Aussagen. Hier wird ein sehr kompliziertes Kapitel aufgemacht, welches ich nicht, ohne den Rahmen zu sprengen, versuchen kann hier zu diskutieren. Man müsste sich die Frage stellen, ob Rudolf Steiners Aussagen, absolut gesehen, korrekt sind. Wenn sie das sind, dann wäre die Deutung zulässig. Ich gehe nämlich davon aus, dass auch negative Mächte über ein gewisses Wissen verfügen. In einigen Bereichen sicherlich mehr Wissen haben, als "wir". Ansonsten hätten sie nicht die Macht, die sie offenbar haben. Und auf rein erdichtete Prinzipien vertrauen diese Kräfte nicht – somit auch nicht auf ein luziferisches Prinzip im besprochenen Sinne, sollte es keinen wahren Kern besitzen. (Und um nicht missverstanden zu werden: Ich halte Rudolf Steiners Lehren nicht per se für teuflisch. Das Dargestellte ist wertneutral gemeint)
Mehrere Interpretationen
Übrig bleibt, dass eine Interpretation ohne mehrfachen symbolgehalt des Quetzals, stimmig ist. Sollte der Quetzal mit der Intention gemalt worden sein, dass er auch für die Venus bzw. Luzifer steht, macht von den vorhandenen Deutungen immer noch die am meisten Sinn, die Rudolf Steiners Ausführungen zu Rate zieht. Allerdings entsteht dabei ein chronologisches Problem bezüglich der Vernichtung des Christentums und dem auf den Bildern erst darauf folgenden Krieg. Dieses Problem könnte gelöst werden, indem man entweder die Deutung verwirft, weitere Feinheiten herausarbeitet oder die Reihenfolge der Bilder begründet anders anordnet.
"Der Morgenstern"
Nun möchte ich noch eine weitere Diskussionsanregung zu dem letzten Deutungsansatz liefern. Auch Jesus bezeichnet sich in der Bibel übrigens an mehreren Stellen als den hellen Morgenstern.
„Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.“ (Off 22,16)
Auf lateinisch übersetzt, hieße das dann nichts anderes, als dass Jesus sich als Luzifer bezeichnet. Die Bezeichnung Luzifer wird in der Bibel, soweit ich weiß, auch nicht für den Teufel verwendet, sondern wurde erst später mit diesem gleichgesetzt.
Dass Jesus sich in der Bibel als heller Morgenstern bezeichnet, stiftet in dieser Beziehung aber noch mehr Verwirrung. Sollte man nämlich zu dem Ergebnis kommen, dass ein weiterer Name Jesu berechtigterweise Luzifer ist und nur diffamiert wurde, dann würde Rudolf Steiner insofern falsch liegen, als er Jesus als vierte Kraft veranschlagt hat. Neben Ahriman, Luzifer und Sorat, dem „absolut“ bösen. Allerdings würden, wenn die Gleichsetzung Jesu mit dem hellen Morgenstern symbolisch möglich ist, was sie zu sein scheint, einige Symbole ihren satanischen Beigeschmack verlieren. Ich konnte bisher noch nicht herauspräparieren, wieviel des satanischen Rufs der Venus auf irregeleitete Christenverbände zurückgeht, die alles außerhalb ihres eigenen Kopfes für Teufelswerk halten.
Hier ist wieder einmal eure Mitarbeit gefragt! Wenn ihr Hinweise habt, die zur Klärung beitragen, dann postet diese bitte als Kommentare.
Zusammenfassung
Das besprochene Bild stellt unsere Gegenwart dar. Durch materialistisches und profitorientiertes Verhalten leidet die Natur der ganzen Erde unter dem Menschen. Regenwälder werden abgeholzt und Monokulturen zerstören die Artenvielfalt im Pflanzenreich. Tiere sterben aus, teils aus Gründen der Umweltverschmutzung, teils durch übermäßige Jagd. Der Mensch befindet sich in einem gestörten Verhältnis zur Natur und zerstört seine eigene Lebensgrundlage. Kinder, deren Geist noch nicht vom gegenwärtigen System indoktriniert wurde, sehen diese Entwicklung mit Schrecken, da sie positive Aussichten auf die Zukunft nur schwer aufrechterhalten können.
Durch weibliche Personen verschiedener Hautfarben wird das Verschwinden spezieller Kulturen und Religionen angekündigt. Auch hier finden sich die Anfänge in der Vergangenheit, während der Prozess in der Gegenwart fortzuschreiten scheint. Die offenbare Versklavung afrikanischer Menschen wurde durch subtile Systeme der kontrollierten Diktaturen ersetzt. Obwohl Afrikaner heutzutage kaum an Ketten gebunden sind, arbeitet ein Großteil unter menschenunwürdigen Bedingungen für den industrialisierten Teil der Welt oder stirbt an neuen Krankheiten und - deren Behandlung... .
Das Volk der Hopi legt der Welt in mehreren Schriften (bspw. Kasskara und die sieben Welten und Unser Ende ist euer Untergang) Zeugnis darüber ab, dass sie uns vor den Folgen unserer destruktiven Taten eindringlich warnen. Die Volksgruppe wird durch die Frau im mittleren Sarg symbolisiert. Verschwinden die Hopi, geht auch die Stimme verloren, die uns ermahnt auf den rechten Weg zurückzukehren. Ihre Augen leuchten und künden davon, dass das Volk der Hopi die Gabe besessen hat die Zukunft zu vorauszusagen.
Das Christentum, dargestellt durch ein junges Mädchen, befindet sich ebenfalls in einem Sarg. Heutzutage landen radikal-atheistische Schriften, wie jene von Richard Dawkins (Der Gotteswahn) auf Bestsellerlisten und durch Skandale innerhalb der katholischen Kirche, verliert das gesamte Christentum an Beliebtheit. Von einem endgültigen Tod ist das Christentum allerdings noch weit entfernt. Doch auch dem Christentum ist diese Zukunft in dem Gemälde vorausgesagt. Anscheinend handelt es sich um die Abbildung eines fortschreitenden Prozesses, der links zum Abschluss gebracht wurde und in der Mitte weit fortgeschritten ist, sich aber auf der rechten Seite noch in den Anfängen befindet.
Eine Prophezeiung kündigt bessere Zeiten an. Beinahe als Begründung der katastrophalen Zustände scheint das Maya-Mädchen die Notwendigkeit der Zustände für das Entstehen des angekündigten Friedensreiches hervorzuheben. Man fühlt sich an biblische Überlieferungen von globalen Geburtswehen erinnert, die auftreten sollen, bevor das Ende kommen kann. Doch dunkel schwebt über dem Quetzal die Namensverwandschaft mit der gefiederten Schlange, Quetzalcoatl. Dieser, auch als Kukulkan bezeichnete, Gott der Maya wird in astrologischer Übertragung mit der Venus (alias Morgen- und Abendstern) identifiziert. Der lateinische Namen derselben ist Luzifer. Spielt also der Teufel eine Rolle bei der Deutung des Bildes? Oder muss unter Luzifer eine andere Kraft verstanden werden, als das "absolut" Böse? Möglicherweise nichts von alledem.
Denn der Vogel steht ebenfalls für Freiheit. Und verschwindet der Vogel im Glaskasten und markiert somit sein aussterben - sowohl tatsächlich, als auch metaphorisch - dann wird die Freiheit mit ihm aussterben. Diese Entwicklung findet sich heute in zunehmender Beschneidung der individuellen Rechte wieder.
Bleibt die Frage nach der Ursache. Ist das Chaos eine reine Folge menschlicher Gier oder gibt es Kräfte, welche diese Entwicklung als notwendig heraufbeschwören? Gibt es Kreise, die sich verpflichtet fühlen die Menschheit an den Abgrund zu führen, damit diese nachhaltig gerettet werden kann? Oder steckt hinter alledem sogar eine Kraft, die Zerstörung zum Spaß betreibt und sich an der zunehmend misslichen Lage der Menscheit ergötzt? Diese Fragen beschäftigen uns und werden in den noch folgenden Artikeln über drei weitere Bilder Stück für Stück aufgeklärt. Man darf gespannt sein!
Nun bist du gefragt:
Was kannst du zu der Deutung der Bilder beitragen? Womit bist du überhaupt nicht einverstanden? Nutze die Kommentarfunktion und teile der Gemeinschaft mit, was wir bisher übersehen haben!
relevante, gedruckte Quellen:
[1] Alexander Buschenreiter: Unser Ende ist euer Untergang - Die Botschaft der Hopi an die Welt. 8.Auflage im Lamuv Verlag, Göttingen












Das Bild das übermalt wurde zeigte eine reihe weinender Frauen die ihre toten Kinder im Arm halten und eine Gruppe toter Kinder die auf einem Stapel Ziegelsteine liegen.
AntwortenLöschenIch denke dass dies auf eine Säuberung der Menschheit hindeutet...
ich denke die Lösung sind wir...wir sollten Anfangen ein WIR bewusstsein zu entwickeln, das ganze sollte jeder in seinem Alltag verwirklichen. Massenmeditationen werden uns helfen der Wahrheit auf den Grund zu kommen, das reine und gute im Menschen sollte siegen. Der glaube an GOTT an den einen Schöpfer sollte uns beflügeln und Kräfte verleihen...Vielleicht erhalten wir auch wieder Hilfe von Bewohnern der anderen Welten. Der FReie Wille ist entscheidend das richtige zu tun, wir haben immer die Wahl das richtige zu tun. Viele von uns sind gezwungen arbeiten zu gehen, für Unternehmen die der Natur schaden. Doch wir benötigen das Geld (was wir eigentlich nicht benötigen) für unsere Luxusausgaben wie Strom, Autos, Benzin usw. Warum können wir nicht beginngne wieder mit der Natur eins zu sein, verhnger werden wir nicht dadurch und das ist das wichtigste. Hauptsache die menscheit hat genug Essen für alle, und danach streben wir gemeinsame Ziele an wie wir wieder die Erde, die Mutter Erde, Fit machen. Sie pflegen und hegen Jahrtausende lang, wenn es Gott so will. Lasst uns nicht leise sein und zugucken lasst uns anpacken und das Böse bekämpfen so gut es geht. Wahrscheinlich muss es ein Gleichgewicht zwischen GUT und BÖSE geben, was heißt das man das Böse wahrscheinlich nicht auslöschen sollte bzw. kann ich weiß es nicht. Lasst uns einfach beginnen. Vielleicht hilft der TZOLKIN unsere Kräfte zu erkennen und zu verstärken auf unserem WEG.
AntwortenLöschenHallo erstmal grosses Lob an den macher der seite super gemacht ich möchte nur eins sagen unser feind stellt sich als mächtig dar aber nicht vergessen propaganda war schon immer ein starker verbündeter aller mächte will damit nur sagen die haben nichts gegen uns ein weltweiter generallstreik und aus ist es als Beispiel^^ egal was kommt es wird kommen so steht es geschrieben unsere verbündeten halten sich noch zurück im hntergrund und wenn es soweit ist, tauchen sie auf und dann zack zack kurzer prozess mit den hunden viele grüsse weiter so peace ;-)
AntwortenLöschenDas einzigste was dem Menschen ähnelt ist das Viruz ;) damit ist alles gesagt!!! solange der Mensch davon nicht geheilt ist bleibt es so!!!
AntwortenLöschengruss Hassgeladen KmK
Der Mensch ist von einer geistigen Krankheit befallen und verhält sich deswegen parasitär. Wenn die Ursache der Krankheit erkannt und ausgemerzt wurde, lebt der Mensch wieder in Harmonie mit seiner Umwelt und dem Plan des Schöpfers.
AntwortenLöschenDer Mensch ist kein Virus, er wurde aber von einem ähnlichen Prinzip heimgesucht.
Das WIR ist einfach nicht da !!! Und genau da fängt das problem an !Und wie soll die krankheit ausgemerzt werden durch radioaktive wellen die im gehirn eine sache auslösen die dafür sorgt das es weg ist oder wie soll ich das verstehn..ich mein darauf läuft es doch hinnaus ;) BRAINWASH VOM FEINSTEN !!! Die Übernahme des Menschlichen Gehirns !!! TOTALE GEISTIGE KONTROLLE !!!
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